Technik zur Erstdiagnose

Die Dichtheitsprüfung

erfolgt mittels Drucktest mit Spezialmanometern. Die Messgenauigkeit < 1 mbar ermöglicht auch bei Kurzzeitmessungen exakte Erkennung von Leckagen. Oft ist dieses die erste Maßnahme zur Erkennung von Undichtigkeiten und zur Definition des betroffenen Systems. So kann sicher erkannt werden, ob ein druckführendes System betroffen ist. 

Die Leckmengenmessung

ergibt zuverlässigen Aufschluss über den zu erwartenden Schadensumfang. Die Menge des austretenden Wassers wird präzise mit Leckmengenmessgeräten, oder mit  Referenzflüssigkeit gemessen. Dieses ist wichtig um den Schaden in Umfang und Auswirkung einschätzen zu können. Der Messwert wird in der Dokumentation festgehalten und in  Liter pro Tag angegeben.

Bei Verlust von Heizungswasser

wird zuerst das Membranausdehnungsgefäß auf Funktion und Dichtheit der Membran untersucht. Dieses erfolgt durch Druckprüfung des Vorlagendrucks im MAG mit Spezialgas. Oft ist so der vermeintliche Rohrbruch durch Austausch des MAG erledigt.

Die Lage der Rohrleitung

ist wichtig für den Einsatz aller weiteren Messmethoden zur Schadstellenauffindung, aber auch zur Herstellung von Öffnungen, damit Kabel und Rohre nicht beschädigt werden. Mit Ultraschallscannung und mit Sender und Empfänger werden alle Rohrleitungsverläufe erkannt und können markiert werden.

Strömungsgeräusche

von Undichtigkeiten an Rohrleitungen welche unter Druck stehen, können mit elektroakustischen Geräuschverstärkern oft perfekt   erkannt werden. Diese Methode der Vorortung lässt oft den Schaden schon in kürzester Zeit eingrenzen. Die Hörbarkeit der Strömungsgeräusche wird bei Bedarf durch Einsatz von Druckluft oder Formiergas im System erhöht.